Traumhafte Organisation

In einem FAZ-Artikel („Der Traum vom leeren Schreibtisch“) werden 5 Selbsttests von Redaktionsmitgliedern mit der Anwendung von Organisationsideen aus Büchern zu Zeitmanagement zusammengefasst. Scheinbar bleibt es für die meisten nur bei einem Traum, weil sie sich nicht zu einer disziplinierten Anwendung der in den Ratgebern vorgeschlagenen Regeln durchringen können bzw. Gründe finden, warum es für sie trotzdem nicht funktioniert hat.

Überhaupt nicht verstanden wurde der Ansatz von David Allens Gettings Things Done. Gerade weil er als Ziel einen „wasserklaren Geist“ hat, sind die von ihm beschriebenen Organisationsmittel nur Mittel zu diesem Zweck: den Kopf frei zu bekommen für eigentliche Kreativität. Daß zur Erreichung dieses Ziels Disziplin und eine längere Einübungszeit gehört, dürfte klar sein. Ich sehe Allens Ansatz sehr positiv, weil ich seinen sinnvoll strukturierten und keineswegs rigiden Anweisungen gefolgt und mit dem Ergebnis sehr zufrieden bin.